MRE - Meal Ready to Eat

MRE (Meal Ready to Eat) nennt sich das amerikanische Äquivalent zu den deutschen EPAs.

Sie unterscheiden sich von EPAs in einigen wesentlichen Punkten:

Ein MRE ist nicht für den ganzen Tag vorgesehen, sondern stellt sozusagen eine grosse Mahlzeit mit Nachtisch und Knabbereien dar.

Ein Stubenhocker wird davon bestimmt einen Tag lang satt, wenn man sich viel bewegt, braucht man aber mehr.

MREs sind nicht ganz solange haltbar, wie ihre deutschen Brüder.

Sie haben jedoch den Vorteil, dass sie in einer recht stabilen Plastiktüte eingeschweisst sind und daher auch Feuchtigkeit gut vertragen.

Angeblich passen sie bequem in die Beintaschen von Militärhosen.

Und der ganz grosse Clou bei den MREs ist der mitgelieferte Einmal-Heizer, der vielen MREs beiliegt. Damit kann man nicht nur das Hauptgericht aufwärmen und vielleicht noch den kalten Kaffee.

Bei diesen Heizer handelt es sich um speziell Beutel, die getrennt Kalk (oder ähnliches) und Wasser enthalten. Wenn man Wasser in den Kalk giesst, entsteht durch chemische Reaktion ordentlich Hitze.

Man braucht bei MREs also keinen Kocher und hat trotzdem ein warmes Essen. Dies gilt wohl für die meisten, aber nicht alle MRE-Sorten. Im Zweifelsfall muss man beim Kauf darauf achten, welche Sorte angeboten wird.

Allerdings sind MREs im Kalorien/Preis-Vergleich jedoch etwas teurer als EPAs. Ausserdem fehlen den MREs wohl die Wasseraufbereitungs-Tabletten, die ich eigentlich für besonders wichtig halte.



Aber sie sollen besser schmecken, als EPAs. Das sagen zwar nicht alle, aber doch soviele, dass es auffällt. Es gib auch deutlich mehr Sorten von den MREs.

Besonderer kleiner Clou bei einigen MREs ist auch die winzige Flasche Tabasco. Diese soll, zumindest bei Liebhabern scharfer Küche, den Geschmack enorm steigern.

Home   -   Up